Karate

ダミカ空手道会菅

Karate für ein gesundes Leben

Karate-do bedeutet der „Weg der leeren Hand“ und ist eine Kampfkunst als auch eine Methode der Selbstverteidigung. In Indien entwickelten buddhistische Mönche, da sie keine Waffen tragen durften, aus gymnastischen Übungen eine spezielle Kampfkunst, mit der sie sich verteidigen konnten. Diese Kampfkunst galt als „Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung“. Diese fernöstliche Philosophie spiegelt sich auch heute im Karate-do wieder.

Karate-do ist ein Weg zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters, der schließlich zu einem inneren Wachstum führt. Es ist somit nicht nur eine Disziplin der Körperbeherrschung, sondern auch eine Schule der Geistesbildung.

Im Training geht es nicht in erster Linie darum mit anderen zu kämpfen – vielmehr trägt jeder Karateka zunächst einmal einen Kampf mit sich selbst aus. Vielmehr lernen wir unsere eigenen Stärken und Schwächen kennen, unsere Ängste zu überwinden und erfahren durch fortgesetztes Training, wie sehr man durch das Bemühen körperliche und geistige Grenzen erweitern kann. Ferner lernen wir Fähigkeiten und Grenzen auszuloten, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, anderen zu vertrauen und gemeinsam Konflikte zu lösen.

Karate ist darüber hinaus alles andere als ein Sport für Selbstdarsteller. Im Training und Wettkampf werden Fuß- und Fauststöße vor dem Auftreten abgestoppt. Voraussetzung dafür ist Selbstdisziplin, Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Partner und natürlich eine gute Körperbeherrschung, die im Kihon (Grundschule) systematisch aufgebaut wird.

Karate fördert die innere Ausgeglichenheit und Konzentrationsfähigkeit und führt zu einem stabilen, realistischen Selbstwertgefühl. Das Vertrauen in sich selbst erlaubt dem Übenden einen gewissen Abstand zu unkontrolliertem bzw. aggressiven Handlungen und trägt dazu bei, dass Konflikte eine friedliche Lösung finden. Man lernt Gefahren zu erkennen und zu vermeiden; aber in ausweglosen Situationen sollen wir keine Opfer werden.

Das Training ist immer mit einem strengen Verhaltenskodex verbunden, der durch Disziplin, Respekt und Höflichkeit geprägt ist.

Karate bietet somit einen bewährten Weg zu charakterlichen Weiterentwicklung und gilt als vorbeugende Maßnahme gegen das Krankwerden.
Die Qualität des Karate als Gesundheitsübung liegt im Gesamtsystem seine Übungsstrukturen als Weg Kunst; traditionell gesehen, sind die Techniken an sich Gesundheitsübungen, die in einem ganzheitlichen klassischen Übungskomplex ihre Wirkung haben. Aus diesem Grund ist Karate seit vielen Jahren Pflichtfach an japanischen Universitäten.

Eine Vielzahl von Studien belegen zudem die positiven Auswirkungen des Karate für die Gesundheit:

  • Stärkung der Muskelkraft und des Organismus
  • Verringerung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen
  • Steigerung der Konzentrationsfähigkeit
    Profilachse bei einer Vielzahl altersbedingte Erkrankungen, zum Beispiel Diabetes Mellitus Typ 2, hoher Blutdruck, Osteoporose
  • Verbesserung der Körperwahrnehmung und des Körpergefühls

Ferner ist Karate durch die vielseitigen Anforderungen an Körper und Geist eine ideale Ausgleich zum typischen von Bewegungsarmut geprägt den Tagesablauf. Darüber hinaus werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit trainiert und durch Atem- und Konzentrationsübungen die Körperwahrnehmung geschult.

Karate stellt die Entfaltung der Persönlichkeit, Selbstbeherrschung, Konzentration und die Achtung des Gegners in den Vordergrund. Das Karate-Training beinhaltet somit das Üben der Technik, das Üben des Geistes, das Üben zur Beherrschung der Energie und die Gesunderhaltung des Körpers.

Ferner Solidarität, Verlässlichkeit und Wahrhaftigkeit in den zwischenmenschlichen Beziehungen, Besinnung auf das ganz Natürliche: die Einheit von Körper und Geist, d.h. immer tieferes Eindringen in die Geheimnisse des eigenen Körpers und die verschütteten geistigen Kräfte – nicht durch rein intellektuelles Studieren, sondern durch Erfahren.

Disziplin im Training ist die Grundlage der Bewusstseinsbildung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die Karate lernen wollen, müssen verstehen, dass sie im Training nicht ihre Technik, sondern ihre Gesamthaltung üben.
die Entwicklung eines starken Charakter aus und einer hohen Moral sind die wahren Erfolge eines Karate Training, welches sich auf das Leben in der Gemeinschaft auswirken.

Karate ist somit nicht eine Sportart wie viele andere… Es ist ein lebenlanges Lernen und Entwickeln des Körpers und Geistes und kann bis ins hohe Alter ausgeübt werden.