Begriffe

ダミカ空手道会菅

D | K | S | N | Q

Dhammika

Dhammika (singhalesisch: සාමය) ist ein buddhistisches Wort und bedeutet Frieden.

Karate / Karate-do

Karate-Dō (japanisch: 空手道, dt. „Weg der leeren Hand“) ist eine Kampfkunst und wurde früher meist nur als Karate (japanisch: 空手, dt. „leere Hand“) bezeichnet, die sich sicher bis ins Okinawa des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen lässt. Es gilt sogar als gesichert, dass die Ursprünge des Karate sogar bis etwa 500 Jahre n. Chr. zurückreichen als indische und chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung entwickelten. Der Zusatz „dō“ wird verwendet, um den philosophischen Hintergrund der Kunst und ihre Bedeutung als Lebensweg zu unterstreichen.

Kihon (Grundschule)

Kihon (japanisch: 基本, dt. „Basic“) ist im Karate die Grundschule und somit Voraussetzung für Kata und Kumite. Im Kihon lernt man die einzelnen Abwehr-, Schlag- und Tritttechniken durch vielfache Wiederholungen mit oder ohne Partner zu üben, zu verinnerlichen und ihre Ausführung durch Konzentration und Fokussierung auf das Ziel zu verstärken.

Kata (Form)

Kata (japanisch: 形 oder 型, dt. „Form“) ist eine Übungsform, die aus detailliert festgelegten Kämpfen besteht, welche jedoch im Karate meist gegen imaginäre Gegner geführt werden. Eine Ausnahme hierfür stellt das Bunkai dar. Das Bunkai ist eine Übungsform, um dem Karateka ein besseres Verständnis der Kata nahzubringen. Je nach Niveau wird im Kata-Training der stilisierte, genau vorgeschriebene Ablauf von Kombinationstechniken geübt. Katas bilden im traditionellen Karate das Zentrum der Ausbildung.

Kumite (Freikampf)

Kumite (japanisch: 組手, dt. „Begegnung der Hände“) ist eine Wettkampf- und Trainingsform.
Hier werden die erlernten Techniken aus dem Kihon und der Kata in einem Kampf zweier Gegner häufig ohne vorherige Absprache der Techniken angewandt (Jiyu Kumite). Mitunter kann diese Übung auch vorgegeben und damit die Techniken abgesprochen sein (Yakusoku Kumite).

(Okinawa) Kobudo

Kobudō (japanisch: 古武道, dt. „alte Kriegskunst“) bezeichnet die Kampfkunst mit den auf Okinawa entwickelten Bauernwaffen wie das Sai, das Nunchaku, der Bō, die Kama, der Tonfa oder Tekkō. Da den Bewohnern von Okinawa das Tragen von Waffen zur Zeit der japanischen Besatzung verboten war, funktionierten sie landwirtschaftliche Geräte, Alltagsgegenstände und Werkzeuge zu Waffen um, um sich gegen die besetzenden japanischen Samurais verteidigen zu können. Daraus entwickelte sich das okinawanische Waffensystem (Kobudō).
Kobudō und Karate bildeten früher eine Einheit. Erst im Laufe der Zeit trennten sich ihre Wege.

Shihan

Shihan (japanisch: 師範, dt. „Lehrmeister“, „Vorbild“) ist ein Begriff aus dem Budō und bezeichnet „vorbildhaften Lehrer“. Er wird häufig als Oberbegriff für den Hauptlehrer eines Stils oder einer Organisation verwendet. Ein Shihan ist ein Ausbilder von Lehrern oder ein Professor. Er wird jedoch häufig auch einfach als „(Groß-) Meister“ übersetzt. Der Begriff ist ein Ehrentitel für einen hohen Würdenträger, hohen Lehrer und Meister.

Soke

Sōke (japanisch: 宗家, dt. „Familienoberhaupt“, „Gründer“) ist Begründer/ Bewahrer einer ganzen Kampfkunst oder einer Stilrichtung aus Fernost. Ein Sōke ist der Meister eines Stils. Der Begriff Sōke ist in der Regel der höchstrangige Titel für den (einen) Leiter einer Kampfkunst oder eines Kampfkunststils.

Shito-Ryu

Shitō-Ryū (japanisch: 糸東流, dt. „Schule von Shi und To“) ist eine der vier großen Stilrichtungen des Karate-Dō, die 1934 von Mabuni Kenwa in Osaka gegründet wurde. Das Shitō-Ryū vereint die aus Okinawa stammenden Stilrichtungen Shōrin-Ryū und Shōrei-Ryū.

Shorin-Ryu

Shōrin-Ryū (japanisch: 少林流 oder 小林流, „Shaolin-Stil“, „Wäldchen-Stil“) ist neben Shorei-Ryu eine der zwei großen Karate-Stilrichtungsfamilien aus Okinawa und nicht als harter oder weicher Stil einzuordnen. Es entstand wahrscheinlich im Laufe des 19. Jahrhunderts auf Okinawa, noch bevor Karate in Japan bekannt war. Begründet wurde Shōrin-Ryū vermutlich von Sōkon Matsumura. Aus dem Shōrin-Ryū leitet sich unter anderem das Shōtōkan-Karate ab.

Shorei-Ryu

Shōrei-Ryū (japanisch: 昭霊流, dt. „Stil aus dem Shaolin-Kloster“) ist neben Shōrin-Ryū eine der zwei großen Karate-Stilrichtungsfamilien, welche in Naha auf der Insel Okinawa begründet wurde. Charakteristisch ist im Shōrei-Ryū der Gebrauch von offenen Händen, kreisförmigen Blocktechniken, sowie Tritte im Gedan-Bereich und kurze und harte Techniken im Nahkampf. Aus dem Shōrei-Ryū leiten sich zum Beispiel das Gōjū-Ryū und das Ryūei-Ryū ab.

Shuri-te

Shuri-te (japanisch: 首里手) bezeichnet die „Hand aus Shuri“. Shuri war einst die Hauptstadt Okinawas, in welcher der König und die übrigen Adelsmitglieder lebten. Heute ist Shuri ein Stadtteil von Naha. Als Shuri-te bezeichnet man die Kampfsysteme, die von den Meistern dieser Stadt entwickelt und ausgeübt wurden. Gemeinsam mit Tomari-te bildet Shuri-te das Shōrin-Ryū.

Naha-te

Naha-te (japanisch: 那覇手) bezeichnet die „Hand aus Naha“. Naha ist die heutige Hauptstadt Okinawas. Als Naha-te bezeichnet man die Kampfsysteme, die in Naha von den dortigen Meistern gelehrt und ausgeübt wurden. Heute wird das Naha-te als Vorläufer des Shōrei-Ryū betrachtet.

Quanfa

Der Begriff Quanfa (chinesisch: 拳法) ist eine Bezeichnung für alle chinesische Kampfkünste und Kampfsportarten, die aus China stammen und bedeutet „Methode der Faust“. Als Ursprung der meisten chinesischen Kampfkünste wird häufig die Kampfkunst der buddhistischen Mönche des Shaolin-Klosters oder die der daoistischen Mönche aus den Wudang-Bergen betrachtet. Charakteristisch ist für viele chinesische Stile, dass sie nicht nur der Selbstverteidigung oder der Anwendbarkeit im Kampf, sondern auch der Meditation, der Fitness oder der Gesundheitspflege dienen.